Gesangverein Bedesbach weiterhin unter bewährter Führung.

In der Mitgliederversammlung des Gesang- und Unterhaltungsvereins Bedesbach e. V. konnte die 1.Vorsitzende Martina Pinter eine noch zufriedenstellende Anzahl von Mitgliedern begrüßen. Sie bedankte sich für die im letzten Jahr gewährte Unterstützung sowohl bei allgemeinen Auftritten als auch bei den durchgeführten Veranstaltungen des Vereins.
Bei den Aktiven des Gesangs könne trotz einiger Todesfälle beim Männerchor noch eine zufriedenstellende Mitwirkung gesichert werden, beim Gemischten Chor sei man jedoch dringend auf Verstärkung angewiesen. So habe man zwar gehofft, dass mit dem Angebot über den aus Anlass des 650 jährigen Dorfjubiläums gegründeten Projektchors eine gewisse Stabilisierung eintrete, dies habe sich aber zerschlagen, weil kurzfristige Bindungen draußen noch akzeptiert würden, eine längerfristige Bereitschaft der Allgemeinheit zu dienen, aber niemand mehr eingehen wolle.


Pinter führt weiter aus, dass die Theatersparte leider im Jahr 2014 nicht auftreten konnte. Man wolle dieses Jahr wieder aktiv sein und versuchen in den gewohnten Rhythmus zu kommen. Beim Kindertheater habe man infolge von Schule und anderen Aktivitäten fast den gesamten Stamm verloren, wolle aber im Frühjahr eine Werbekampagne durchführen, um weitermachen zu können.
Die Sparte Musik habe erfolgreich mit dem Musikverein Rammelsbach fusioniert und im vergangenen Jahr bei allen Auftritten eine sehr gute Resonanz erhalten. Dies verspreche eine weiterhin gute Entwicklung des Blasorchesters.
Die Rechenschaftsberichte der jeweiligen Spartenleiter und Dirigenten bestätigten den Aktiven gelungene Aktivitäten. Man kam überein, dass nur über die Bereitschaft der Aktiven der bisherige Stand erhalten und bewahrt werden könne.
Der von Rechnungsführer Friedel Rech vorgetragene Kassenbericht, zeigte einen erheblichen Rückgang bei den Kassenbeständen sowohl beim Hauptverein als auch bei der Spielgemeinschaft. Er erläutert die Gründe, welche zu einem Rückgang des Kassenbestandes geführt hätten, in der Hauptsache durch die ausgefallenen Theaterauftritte, durch Zahlungen an das Finanzamt und Rückgänge bei den vom Verein bisher durchgeführten Veranstaltungen und bei den Spenden an den Verein.
Gerhard Decker bestätigt als Kassenprüfer die von Rech getroffenen Aussagen. Bezüglich der Richtigkeit der Kassenrechnung schlägt er der Versammlung vor, die Jahresrechnungen zu genehmigen und der Vorstandschaft Entlastung zu erteilen, was einstimmig, bei Enthaltung der Vorstandschaft, von der Mitgliederversammlung vorgenommen wurde.
Der Tagesordnungspunkt „Neuwahlen“ wurde vom gewählten Wahlausschuss unter Vorsitz von Rudi Bauer gekonnt und zügig abgewickelt. Da nur der Posten des Schriftführers und eines Ausschuss-Mitglieds neu besetzt werden musste, alle anderen Funktionsträger hatten im Vorhinein eine Wiederwahl nicht ausgeschlossen, konnte Rudi Bauer fast in Rekordzeit folgenden Personen zur Wahl gratulieren:
Vors. Martina Pinter, stv. Vors. Rudi Bauer, Schriftführer Roland Drumm – neu -, Rechnungsführer Friedel Rech.
In den Ausschuss wurden gewählt: Jürgen Fuchs, Isolde Reinhard, Max Fauß (neu) und Katrin Erbach.
Als Spartenleiter wurden bestätigt: Gem. Chor: Heidemarie Neu; Männerchor: Bruno Stiwitz und Jürgen Fuchs; Theater: Rudi Bauer; Musik: Rudi Barz.
Die Dirigenten Günther Veit und Diana Machhamer gehören dem Vereinsausschuss automatisch an.
Als Notenwart wurde Roland Drumm ebenso bestätigt wie die bisherigen Kassenprüfer Werner Diehl und Gerhard Decker sowie der Vereinsdiener Fritz Schneider.
Eine längere Diskussion ergab sich aus der angesagten Änderung der Satzung des Vereins. Rechnungsführer Friedel Rech erläuterte den Wunsch des Finanzamtes Kaiserslautern bezüglich der Anpassung der Satzung an die Änderungen der Gemeinnützigkeits-Verordnung. Er hatte eine Beschluss-Vorlage vorbereitet und den Anwesenden die vorgesehenen Änderungen darauf durch Fettdruck besonders hervor gehoben .
Der Passus, dass auch bei Wegfall der Gemeinnützigkeit und nicht nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung der Vereins, der Verein aufgelöst und das Vermögen der Gemeinde Bedesbach zufallen würde, erschien allen Mitgliedern doch zu weitgehend, da die Mitgliederversammlung als Souverän abgelöst werden würde. Mit dem Hinweis, dass zwischenzeitlich auch der Sängerbund um Auskunft gebeten worden wäre, war man schließlich der Meinung, zuerst deren Meinung anzuhören und dann erst zu beschließen. Die Versammlung fasste schließlich den Beschluss, den Punkt „Satzungsänderung“ von der Tagesordnung zu nehmen, was einstimmig geschah.
Ein weiterer Diskussionspunkt ergab sich bei TOP „Verschiedenes“ wo Rechnungsführer Friedel Rech auf die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes und deren Anwendung auf den Verein hinwies. Der von der Gemeinde dem Verein überlassenen Schulsaal im alten Schulhaus diene als Vereinsheim und werde von allen Sparten genutzt. Diese Räumlichkeiten müssten unterhalten werden. Die dabei anfallenden Reinigungs- und sonstigen Arbeiten würden bisher von einer aktiven Sängerin ausgeführt, die dafür ein gewisses Entgelt erhalte. Hier gelte es die von den Pfälzerwald-Vereinen angestrebte Änderung des Gesetzes abzuwarten. Bis dahin gelte wohl das Mindestlohngesetz und müsse angewendet werden. Die Vorstandschaft werde sich mit dem Thema in seiner nächsten Ausschuss- Sitzung beschäftigen und die entsprechenden Beschlüsse fassen.
Zum Ende der Mitgliederversammlung wies Martina Pinter darauf hin, dass man für den 28. Juni d. Jahres in der Freizeitanlage einen geselligen Liedernachmittag plane und hierzu verschiedene Vereine eingeladen worden wären.
Mit dem Appell, sich verstärkt um neue, vor allem aktive Mitglieder zu bemühen, schließt Martina Pinter die Mitgliederversammlung.